Ein Ort der Reflektion und des Erkennens

Nicht besser
als andere.
Näher an dir selbst.

Der Weg beginnt nicht irgendwann. Er beginnt dort, wo du gerade stehst.
Und er beginnt jetzt. mach dich ehrlich wenn du heute nicht beginnst wieso solltest du es morgen tun?
Das leben ist endlich und der weg zum entwickeln ist nicht gerade, er ist es aber definitiv wert ihn zu gehen jeden Tag.
Das wirst du nach und nach merken, dass kann ich garantieren.

Weiterlesen

The wealthiest thing, in life
IS OWNING
your life."

Stoizismus Philosophie Dankbarkeit Resilienz Selbstbetrachtung Radikale Akzeptanz Gewahrsein

Lebenskrisen
als Lehrer

Eine Krise fühlt sich in ihr manchmal wie das Ende an. Aber vielleicht ist sie auch ein Durchbruch, wenn man bereit ist hinzuschauen, anzunehmen in ihr zu stecken. Aus ihr mit neuer Stärke hervorzugehen.

Lebenskrisen haben etwas Brutales an sich. Sie kommen ungerufen, sie zwingen uns in die Knie, sie stellen alles in Frage, was wir zu wissen glaubten. Und doch, so gut wie jeder, der tiefgreifend gewachsen ist, ist dieß gerade aus einer oder durch eine Krise.

Das bedeutet nicht, dass Schmerz schön ist. Oder dass man ihn herbeirufen soll. Es bedeutet nur: Er trägt etwas in sich, das wenn man die Krise durchlebt und daran wächst es einen verändern kann, im Nachhinein im positiven Sinne. Wenn man sie durchlebt und verarbeitet statt nur zu betäuben. Weglaufen hilft nur bedingt und temporär.

„If you do what you always did, you will get what you always got."

Krisen brechen alte Muster auf. Sie machen Raum. Die Frage ist nicht, ob das wehtut, natürlich tut es das. Die Frage ist: Was lernst du darüber, wer du wirklich bist, wie du bist. Und auch warum du so bist. Dass su es ändern musst oder dass es ok ist so zu sein. Auch Schwächen anzunehmen und zu akzeptieren, deine verschieden Facetten zu integrieren. Das kann dich stabiler machen und mehr und vorallem tiefer zu dir führen, dich resilienter machen und dich in dir ruhen lassen.

Aus Krisen lernen

  • Krisen als Spiegel, nicht als Strafe
  • Die Subjektive auf´s Leben kann das ganze
    Leben nur durch innere Arbeit ändern.
    Ich wünschte du würdest die Relevanz
    dieses Satzes jetzt schon erkennen können.
  • Scheitern ist Teil des Weges, ohne Fehler kannst du nichts lernen
  • Jeder Tiefpunkt birgt eine Frage, wenn du es zulässt und ehrlich zu dir und offen dafür bist.

„Die Hindernisse beim Handeln fördern das Handeln. Was im Weg steht, wird zum Weg."

— Marcus Aurelius

Wer bist
du?

Du bist nicht dein Körper. Nicht deine Gedanken. Nicht dein Beruf. Nicht die Rolle, die andere für dich vorgesehen haben. Wer ist das ich? Wo sitzt es?
Der Beobachter kann niemals das beobachtete sein. Wer bist du dann wenn du dein Denken beobachten kannst?

Ich bin nicht mein Körper

Er ist das Fahrzeug, nicht der Fahrer. Er verändert sich, altert, zerbricht und doch bleibt da etwas das nicht altert wie der Körper, das beobachtet wie gedacht wird.

Ich bin nicht meine Gedanken

Gedanken kommen und gehen wie Wolken. Wer sie beobachtet, ist sie nicht. Zu viel denken, zu wenig fühlen. Eine Schande ist es, wenn der Geist verbraucht ist bevor der Körper es ist.

Ich bin nicht mein Beruf

Was du tust, ist nicht wer du bist. Eine Gesellschaft, die uns nach Funktion bewertet, hat uns eine gefährliche Gleichung beigebracht.

Ich bin nicht meine Vergangenheit

Was geschah, hat dich geformt aber es definiert nicht, wohin du gehst. Das Vergangene ist unveränderlich. Du selbst nicht.

Dann also: Wer bist du?

Vielleicht ist das die wertvollste Frage des Lebens und sie verdient keine schnelle Antwort. Jeder Mensch sieht die Welt durch sein eigenes Prisma, und diese Wahrnehmungen überschneiden sich nur teilweise. Deine innere Welt ist einzigartig. Sie annehmend anzukennen und um der Gründe zu wissen, das ist Selbstrespekt. Andere Sichten zu akzeptieren, auch wenn man diese nicht teilen mag, das ist Akzeptanz und ein Wert der uns zu teilen immer mehr entgleitet. Das entscheidet aber immer noch jeder Mensch in sich selbst.

Erwachsen werden ist kein Ende des Lernens oder Wachsens. Es ist der Beginn einer anderen, tieferen Art davon.

Die Gegenwart
genießen

Jetzt

Der einzige Augenblick,
in dem du wirklich lebst.

„Beschränke dich auf die Gegenwart."

— Marcus Aurelius

Du kannst weder in der toten Vergangenheit, noch inm der ungeborenen Zukunft leben und handeln. Lernen und ausrichten aus Vergangenheit und in die Zukunft, ja. Aber die Gegenwart ist der einzige Augenblick, in dem du wirklich lebst, in dem du wirklich einfluss hast, das einzige lebendige. Die Gegenwart ist gleichzeitig der Ort, an dem du deine Zukunft erschaffst. Der einzig immerwährende Augenblick der als bald zur Vergangeheit erstarrt.

Wir planen, grübeln, bereuen und vergessen dabei, dass das Leben gerade passiert. Nicht später, jetzt. In diesem Atemzug passiert dein Leben während du vielleicht in der Vergangenheit festhängst oder in Zweifeln und Ängsten über die Zukunft, während dein Geist im Autopilot durch den Alltag stolpert. Wenn dies so ist, bist du gefangen, nicht da. Du lebst nicht. Der Unterschied zwische reagierenund agieren sind Welten und bedeutet Leben oder vegitieren.

„Das Leben ist zu kurz, um es mit Respektlosigkeit sich selbst gegenüber zu verbringen."

Bsp. Gewahrsein: Das buddhistische Konzept des Bewusstseins im Moment zu existieren, ist kein esoterisches Ideal. Es ist eine Praxis. Eine, die man üben kann. Jeden Tag. Auch an schlechten Tagen.

Werkzeuge
für den Weg

Philosophie ist kein Luxus für Akademiker. Sie ist ein praktisches Werkzeug für das echte Leben, für echte Krisen, für echte Entscheidungen.

Stoizismus

Unterscheide zwischen dem, was du ändern kannst, und dem, was du nicht ändern kannst. Dein Wirkraum ist dein Kompass. Alles außerhalb davon, loslassen.

Schlüsselprinzip: Dichotomie der Kontrolle

Buddhismus

Alles verändert sich. Leiden entsteht durch Anhaften. Gewahrsein, das stille Beobachten des eigenen Geistes ist der Weg zur inneren Freiheit.

Schlüsselprinzip: Impermanenz & Gewahrsein

Dankbarkeit

Nicht einfaches Positiv-Denken, sondern bewusste Wahrnehmung dessen, was da ist. Die Begrenztheit des Lebens macht Augenblicke kostbar.

Schlüsselprinzip: Memento mori & Fülle sehen

Resilienz

Nicht die Abwesenheit von Schmerz. Sondern die Fähigkeit, nach dem Fallen wieder aufzustehen und dabei mehr zu verstehen als zuvor.

Schlüsselprinzip: Wachstum durch Widerstand

Radikale Akzeptanz

Manche Dinge sind, wie sie sind. Das anzunehmen ist keine Kapitulation, es ist die Voraussetzung dafür, dass du danach wirklich handeln kannst.

Schlüsselprinzip: Akzeptanz als Kraft

Selbstbetrachtung

Marcus Aurelius führte Tagebuch nicht für die Nachwelt, sondern für sich selbst. Selbstbetrachtung ist der kürzeste Weg zur Selbsterkenntnis.

Schlüsselprinzip: Innerer Zeuge

Glück vs.
Zufriedenheit

Wer sagt „Ich will einfach nur glücklich sein" hat vielleicht noch nicht die Tiefe verstanden.

Glück ist temporär. Es kommt, es geht. Und das ist gut so, denn nur durch seinen Kontrast, durch seine Vergänglichkeit, wird Glück überhaupt wahrnehmbar. Ein Leben nur aus Hochgefühlen wäre kein Reich­tum, sondern Taubheit.

Zufriedenheit hingegen ist etwas anderes. Sie ist kein Gefühl, das passiert, sie ist eine Haltung, die man kultivieren lernen kann. Man kann an einem schwierigen Tag, voller Erschöpfung und Sorge, trotzdem innerlich zufrieden sein. Mit dem Leben im Ganzen. Mit dem Weg, den man geht.

„So traurig es klingt, so wahr ist es auch: Erst die Begrenztheit des Lebens macht Augenblicke so kostbar."

Beides anzunehmen, das Schöne und das Schmerzhafte, in einer wohlwollenden Art, das ist das Leben in seiner Gänze. Mit allem, was dazu gehört, mit allem was ist.

Glück

  • Temporär und flüchtig
  • Kommt und geht
  • Kann nicht erzwungen werden
  • Wertvoll gerade weil selten
vs.

Zufriedenheit

  • Kultivierbar & stabil
  • Auch an schlechten Tagen möglich
  • Erfordert Haltung & Praxis
  • Das eigentliche Ziel

Der Weg
hat einen Anfang,
Stationen, die man schätzen lernen kann und kein vorhersehbares Ende.

Nein, es ist nicht immer leicht. Auch ich habe Höhen und Tiefen hinter und noch vor mir und auch ich werde mich nicht immer freuen aber versuchen daran zu wachsen das leben auszuhalten, mich daran zu erfreuen und mich auch daran zuerfreuen Dinge und Wissen weitergeben ebenso wie lernen zu dürfen.
Der Weg ist das Ziel das ende kennen wir wohl also lasst uns doch den Weg genießen und uns an ihm erfreuen.

Ich bin auf einem Weg, der einen Anfang hat, sein Ende nicht kennt, und der die Stationen schätzt. Keine großen Ankündigungen. Kein perfektes Ziel. Nur die aufrichtige Bereitschaft, sich selbst zu begegnen — ehrlich, geduldig, wohlwollend.

Weg vom Lärm der Welt. Weg vom ständigen Vergleichen und Bewerten. Hin zu mehr Fühlen und weniger Denken. Hin zu Entscheidungen, die du wirklich trägst und zu den Konsequenzen, die dich formen.

Selbstrespekt ist kein Hochmut.
Er ist die Voraussetzung für alles andere.
Grenzen zu kennen, den eigenen Wirkraum, das ist keine Schwäche.
Es ist Klarheit.
Beides annehmen: das Schöne und das Schmerzhafte.
Das ist das Leben in seiner Gänze.

Again
The wealthiest thing in life, is owning your life — own it!